Louis Fritz

Wollerau, Schweiz

Louis
Fritz

Ich bin 14 und gehe in die 9. Klasse der Obersee Bilingual School. Ich organisiere Besuche von Schülergruppen bei Schweizer Startups und baue Websites, die etwas beibringen.

Jeden Tag ein bisschen besser sein als gestern.

Louis Fritz

Projekte

Zwei Projekte, beide online und benutzbar. Keines davon ist eine Schulaufgabe.

  1. Mein Hauptprojekt seit 2026

    StartupVisit

    Ich organisiere Besuche von Schülergruppen bei Schweizer Startups. 90 Minuten: die Gründergeschichte, eine Live-Demo, dann Fragen. Der erste Besuch fand im April 2026 bei Tethys Robotics statt, einem ETH-Spin-off für Unterwasserdrohnen. Fünf Schüler waren dabei.

    Warum: Schüler sollen Lust auf ihre eigene Zukunft bekommen, indem sie sehen, was in der Schweiz wirklich gebaut wird.

  2. Lernplattform seit 2026

    Fintro

    Eine Website, die Finanzen beibringt. Entstanden ist sie in einer Projektwoche, in der unsere Gruppe den Hauptpreis gewonnen hat. Danach habe ich in meiner Freizeit eine vollständige Plattform daraus gebaut: 20 Kapitel, zu jedem ein Mini-Spiel und ein Quiz, auf Deutsch und Englisch.

  • 3 Länder gelebt
  • 3 Sprachen
  • 20 Kapitel gebaut
  • 90 Minuten pro Besuch

Wie es dazu kam

Die Projekte sind nicht aus dem Nichts entstanden. Das ist der Weg dahin, kurz erzählt.

  1. 2022 bis 2025

    Aachen, dann Boston

    Sankt-Leonhard-Gymnasium Aachen, französischer Zweig. International School of Boston.

    • Zwei Jahre bilingualer Unterricht auf Deutsch und Französisch, DELF A1
    • Mit zwölf ein ganzes Schuljahr in Boston, siebte Klasse
    • Unterricht auf Englisch, einzelne Fächer auf Französisch
  2. Dezember 2025

    Wechsel in die Schweiz

    Obersee Bilingual School, Wollerau, Kanton Schwyz

    • Einstieg mitten im Schuljahr
    • Bilingualer Unterricht auf Deutsch und Englisch, Französisch als dritte Sprache
    • Im ersten Jahr zum Klassensprecher gewählt
  3. Frühjahr 2026

    Projektwoche gewonnen

    Obersee Bilingual School, Ursprung von Fintro

    • Aufgabe: etwas bauen, das Schülern Finanzen beibringt, Form frei
    • Umsetzung als Website, erstes Kapitel und ein Mini-Spiel
    • Hauptpreis für die Gruppe, dazu ein Vortrag über gute KI-Anweisungen
  4. April 2026

    Erster StartupVisit

    Tethys Robotics, ETH-Spin-off für Unterwasserdrohnen

    • Startup selbst recherchiert, Gründer per Mail angeschrieben
    • 90 Minuten: Gründergeschichte, Live-Demo, Fragen
    • Fünf Teilnehmer, weniger als geplant
  5. Sommer 2026

    Fintro wird eine Plattform

    fintro.ch, aus dem Schulprojekt heraus weitergebaut

    • 20 Kapitel, zu jedem ein Mini-Spiel und ein Quiz
    • Auf Deutsch und Englisch
    • In der Freizeit gebaut, ohne Auftrag und ohne Note
  6. Jetzt

    9. Klasse

    Obersee Bilingual School, Gymnasium-Pfad

    • Nächster StartupVisit: Mano Games in Zürich
    • Ziel sind acht Besuche im Jahr, dafür laufen Anfragen an Schulen
    • Entscheidung zwischen Matura und IB steht am Schuljahresende an

Über mich

Wer ich bin

Ich bin 14 und gehe in die 9. Klasse der Obersee Bilingual School in Wollerau, bilingual auf Deutsch und Englisch, dazu Französisch. Meine stärksten Fächer sind Mathematik, Wirtschaft und Technik, dazu Sport.

Aufgewachsen bin ich in Aachen, dazwischen liegt ein Jahr in Boston. Drei Länder, drei Schulsysteme, drei Sprachen. Selbstständig geworden bin ich in Boston: neue Schule, neues Land, der Unterricht in einer Sprache, die nicht meine war. Der Wechsel in die Schweiz ein Jahr später fiel mir deshalb leichter.

Wie ich arbeite

Ich will verstehen, wie Dinge funktionieren, und sie dann selbst bauen. Nicht für die Note, sondern weil es mich interessiert.

Programmieren habe ich mit Hilfe von KI angefangen und gelernt, indem ich Anwendungen gebaut habe, die ich selbst benutzen wollte. Was mich daran stört: viele nehmen an, dass damit alles von allein geht und ich nichts dazu tue. Das stimmt nicht. Wenn etwas nicht funktioniert, sitze ich so lange daran, bis es funktioniert.

Zwei Dinge habe ich dabei gelernt: Man fängt immer klein an, und ein Plan hilft mehr, als man denkt.

Etwas, das ich an mir kenne: ich höre nicht auf, wenn eine Aufgabe abgegeben ist. Beide Projekte oben sind so entstanden. An meiner Schule bin ich Advanced Learner. Besser werden will ich trotzdem.

Was mir wichtig ist

Bei StartupVisit geht es mir nicht ums Organisieren. Schüler sollen sehen, was in der Schweiz wirklich gebaut wird, und dabei Lust auf ihre eigene Zukunft bekommen. Ein Besuch dauert 90 Minuten und bleibt länger hängen als ein Kapitel im Lehrbuch.

Neben der Schule laufe ich und mache Krafttraining, beides regelmäßig. Nicht als Ausgleich, sondern weil dafür derselbe Satz gilt wie für alles andere: jeden Tag ein bisschen besser als gestern.

Ich arbeite an meinem eigenen Leben.

Kontakt

Wenn du ein Startup führst und Schüler bei dir zu Besuch haben möchtest, oder wenn du zu einem der Projekte etwas sagen willst: schreib mir.

louis@startupvisit.com